Es gibt grundlegende Fragen, in denen seltene politische Einigkeit herrscht: Alle Abgeordneten sind gern Klimaschützer, kämpfen erklärt gegen die Ursachen der Finanzmarktkrise und wollen mehr Gerechtigkeit schaffen. Aber wer hat für mehr nukleare Sicherheit oder für die Kontrolle gefährlicher Chemikalien gestimmt? Wer will Steueroasen trockenlegen? Wer will eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 78 Stunden verhindern? Der 'Votetracker' oder Abstimmungsvergleicher zeigt Ihnen, wie Ihr Abgeordneter tatsächlich abgestimmt hat. Folgt auf Wort auch Tat?
go to TopAtomenergie ist keine Lösung im Kampf gegen den Klimawandel. Die Nuklearindustrie ist in einem globalen Niedergang und jeder Versuch, diesen Niedergang umzukehren wäre einerseits sehr teuer und andererseits auch nicht in einem so kurzfristigen Zeitrahmen realisierbar, um einen Beitrag zu den dringend notwendigen CO2-Reduktionen zu leisten. Dazu kommen noch die massiven Risiken der Atomkraft und die ungelöste Frage, wie der gefährliche radioaktive Müll sicher entsorgt werden kann. Dringend geboten ist deshalb der Ausstieg aus der Atomenergie und die Konzentration auf nachhaltige sichere Energiequellen, die zur Verringerung von Treibhausgasen beitragen und uns eine sichere Energieversorgung gewährleisten. Das Europäische Parlament nahm 2009 einen Bericht zur Zukunft der Energiepolitik in der EU an und die Grünen brachten einen Änderungsantrag ein, der den Ausstieg aus der Atomenergie forderte. Der Änderungsantrag wurde von einer großen Mehrheit ablehnt.
Ergebnisserläuterung **






Fraktionsnamen *
| Konservative | EPP-ED |
| Sozialisten | PES |
| Liberale | ALDE |
| Grüne/EFA | Grüne/EFA |
| Kommunisten | GUE/NGL |
| UEN-rechts | UEN |
| Euroskeptiker | Ind-Dem |
| Fraktionslos | NI |